www.sonne-licht-schatten.at
Natur und Garten genießen

Ein Terrassendach aus Glas verlängert die Freiluftsaison um Monate. Während eine offene Terrasse bei Regen, Wind oder kühlen Abendtemperaturen schnell ungemütlich wird, bietet ein Glasdach zuverlässigen Schutz – bei voller Transparenz und ungehindertem Blick in den Himmel. Die Terrasse wird zum geschützten Wohnraum im Freien, der sich vom Frühjahr bis weit in den Herbst nutzen lässt. Gleichzeitig steigert ein professionell montiertes Terrassendach den Wert Ihrer Immobilie.

Die Sonne Licht Schatten Partner planen und montieren Terrassendächer individuell nach Maß – abgestimmt auf die Architektur Ihres Hauses, die lokalen Schnee- und Windlasten und Ihre persönlichen Nutzungswünsche.

Material
und Konstruktion

Aluminium-Tragkonstruktion: Moderne Terrassendächer bestehen aus pulverbeschichteten Aluminium-Profilen. Aluminium ist korrosionsbeständig, wartungsarm und in jeder RAL-Farbe erhältlich. Die schlanken Profile sorgen für maximale Transparenz und minimale Verschattung. Außenliegende Träger ermöglichen eine besonders filigrane Ansicht von innen.

Verbundsicherheitsglas (VSG): Die Dacheindeckung erfolgt mit Verbundsicherheitsglas – zwei Glasscheiben, die durch eine reißfeste Folie verbunden sind. Bei Bruch bleiben die Splitter an der Folie haften, was das VSG zur sicheren Lösung für Überkopfverglasungen macht. Je nach Anforderung kommen VSG-Stärken von 8 bis 12 mm zum Einsatz. Optional ist das Glas mit matter Folie erhältlich, die für eine angenehme Lichtstreuung sorgt und den Hitzeeintrag reduziert.

Holz-Aluminium-Kombination: Für eine wärmere Optik lassen sich Terrassendächer auch mit einer tragenden Holzkonstruktion aus Lärche oder Leimholz realisieren, die mit Aluminium-Profilen für die Glasauflage kombiniert wird.

Integrierte
Beschattung

Ein Glasdach ohne Beschattung kann im Sommer zu starker Überhitzung und Wärmestau führen. Deshalb bieten alle unsere Terrassendach-Systeme integrierte Beschattungslösungen:

Aufdachmarkise (Glas- oder auch Wintergartenmarkise genannt): Die Markise wird auf dem Glasdach montiert und reflektiert die Sonnenstrahlen, bevor sie das Glas durchdringen. Das ist die effektivste Form der Beschattung, weil die Wärme gar nicht erst unter das Dach gelangt.

Unterglasmarkise (Glasdachmarkise): Die Markise läuft auf Schienen direkt unter dem Glas. Optisch elegant und geschützt vor Witterung, allerdings mit etwas geringerer Kühlwirkung als eine Aufdachmarkise. Mehr dazu auf unserer Seite Glasdachmarkisen.

Textile Senkrecht-Beschattung: Vertikale Screens oder Zip-Markisen an den offenen Seiten schützen bei tiefstehender Sonne vor Blendung und bieten gleichzeitig Wind- und Sichtschutz.

Schiebeläden: Schiebeläden aus Aluminium oder Holz lassen sich seitlich verschieben und bieten flexiblen Sicht- und Sonnenschutz. Sie ergänzen das Terrassendach optisch und funktional – tagsüber als Beschattung, abends als Sichtschutz.

Ein Terrassendach lässt sich jederzeit – auch nachträglich – mit seitlichen Glaselementen zum Glashaus (auch Sommergarten genannt) erweitern. Glasschiebe-Elemente mit Dreh- oder Faltfunktion lassen sich nach Belieben öffnen oder schließen. Bei schönem Wetter schieben Sie die Elemente komplett zur Seite und genießen die offene Terrasse. Bei Wind, Regen oder kühlen Temperaturen schließen Sie die Glaswände und sitzen geschützt wie in einem Wintergarten – ohne auf den Blick ins Freie verzichten zu müssen.

Im Unterschied zu einem gedämmten Wintergarten ist ein Glashaus (auch Sommergarten genannt) eine ungedämmte Konstruktion. Es erwärmt sich schnell durch Sonneneinstrahlung und kühlt abends wieder ab. Für die ganzjährige Nutzung als beheizter Wohnraum ist ein Glashaus nicht gedacht – wohl aber als geschützter Übergangsraum, der die Terrassensaison deutlich verlängert, und auch ermöglicht, Ihre Topfpflanzen vor extremen Tieftemperaturen im Winter zu schützen.

Ein modernes Haus mit gelben Wänden verfügt über eine verglaste Terrasse. Im Vordergrund befindet sich ein angelegter Garten mit Steinen, Kies, kleinen Sträuchern und einigen jungen Bäumen. Die Terrasse öffnet sich zu einem gefliesten Bereich neben einem grünen Rasen.

Jedes Terrassendach braucht ein definiertes Gefälle, damit Regenwasser zuverlässig abfließen kann. Bei konventionellen Systemen ist die Neigung sichtbar. Moderne Konstruktionen wie das Sunparadise-System integrieren das Gefälle unsichtbar in die Rahmenkonstruktion – von außen wirkt das Dach gerade und kubisch. Die Entwässerung läuft verdeckt durch die Stützen, ohne sichtbare Fallrohre an der Fassade.

Integrierte LED-Lichtschienen in den Dachträgern oder Stützen schaffen stimmungsvolle Beleuchtung am Abend – von warmem Ambiente bis zu farbigen Akzenten. Infrarot-Heizstrahler, die direkt in die Konstruktion integriert werden, verlängern die Nutzung bis in die kühlen Herbstmonate. Wir von Sonne Licht Schatten planen diese Komfort-Optionen von Anfang an mit ein, damit die nötigen Stromanschlüsse vor der Montage verlegt werden.

Ein Terrassendach ist eine fest montierte Konstruktion, die erheblichen Wind- und Schneelasten standhalten muss. Die Statik wird für jedes Projekt individuell berechnet – abhängig von Standort, Schneelastzone und Windexposition. Die Stützen werden entweder einbetoniert oder mit Pfostenstützen auf einem bestehenden Fundament befestigt. Die Wandseite wird über Wandanschlüsse an der Hausfassade fixiert. Auch freistehende Insellösungen mitten im Garten sind möglich.

Bei schwierigen Fassaden wie Wärmedämmverbundsystemen (WDVS), Klinker oder Fachwerk kommen tragende Wandanschlüsse mit Querträger und Wandpfosten zum Einsatz, die die Hauswand entlasten. Unsere Partner übernehmen die komplette Abwicklung – von der Vermessung und statischen Berechnung über die Baugenehmigung bis zur Montage und Endabnahme.

Terrassendach
oder Lamellendach?

Ein Terrassendach aus Glas bietet dauerhaften, transparenten Wetterschutz und maximalen Lichteinfall. Ein Lamellendach hingegen arbeitet mit drehbaren Aluminium-Lamellen, die sich stufenlos zwischen „komplett offen“ und „komplett geschlossen“ regeln lassen. Im geöffneten Zustand genießen Sie direkten Himmelblick, im geschlossenen Zustand sind die Lamellen fast regendicht.

Wer maximale Helligkeit und das Gefühl von „draußen sitzen, aber geschützt“ sucht, ist mit einem Glasdach besser beraten. Wer die Flexibilität zwischen Sonne und Schatten schätzt und auf eine feste Verglasung verzichten kann, wählt das Lamellendach. Beide Systeme lassen sich mit Seitenverglasungen, Beschattung und Beleuchtung erweitern.

Vorteil Lamellendach: Verschmutzung wenig sichtbar, keine Belüftung notwendig.

Die Aluminium-Konstruktion ist praktisch wartungsfrei. Bei Verschmutzung genügt Wasser mit einem milden Glasreiniger und einem weichen Tuch oder Teleskop-Wischer. Die Entwässerungsrinnen und Ablaufrohre sollten einmal jährlich auf Verschmutzung und Laub kontrolliert werden. Die Sonne Licht Schatten Partnerbetriebe bieten dafür einen jährlichen Wartungsservice an.

Brauche ich für ein Terrassendach eine Baugenehmigung?

In den meisten österreichischen Gemeinden ist eine Terrassenüberdachung bewilligungspflichtig, da es sich um eine fest montierte bauliche Anlage handelt. Die genauen Regelungen variieren je nach Gemeinde und Bundesland. Unsere Partner kennen die lokalen Vorschriften und unterstützen bei der Einreichung.

 

Wie groß kann ein Terrassendach sein?

Standardsysteme decken Flächen bis ca. 30 bis 40 m² mit einer einzelnen Anlage ab. Durch Koppelanlagen – mehrere Module nebeneinander – sind auch deutlich größere Flächen realisierbar. Die maximale Ausladung (Tiefe) liegt je nach System bei 4 bis 6 Metern.

Wird es unter einem Glasdach im Sommer zu heiß?

Ohne Beschattung kann sich die Luft unter einem Glasdach stark aufheizen. Deshalb ist eine integrierte Beschattung – idealerweise eine Aufdachmarkise – bei jedem Terrassendach empfehlenswert. Alternativ reduziert VSG mit matter Folie den Wärmeeintrag deutlich.
Hinweis: Eine Unterglasmarkise mit seitlichen Verschlüssen bietet keinen Hitzeschutz, da durch die seitlichen Verschlüsse keine Luftzirkulation stattfindet!

Hält ein Glasdach auch Schnee und Hagel aus?

Verbundsicherheitsglas ist für hohe Belastungen ausgelegt. Die Statik wird individuell auf die Schneelastzone am Standort berechnet. Gegen Hagel bietet VSG einen sehr guten Schutz – die Folienschicht verhindert, dass Splitter herabfallen.

Kann ich ein Terrassendach nachträglich zum Glashaus (Sommergarten) erweitern?

Ja, das ist jederzeit möglich. Seitliche Glasschiebe-Elemente oder Falt-Elemente lassen sich nachträglich in die bestehende Konstruktion integrieren. Auch eine Senkrecht-Beschattung kann nachgerüstet werden.

Was kostet ein Terrassendach aus Glas?

Der Preis hängt von Größe, Glasstärke, Beschattung, Beleuchtung und den örtlichen Montagebedingungen ab. Ein professionell geplantes Terrassendach mit Montage beginnt je nach Fläche im mittleren bis oberen vierstelligen Bereich. Unsere Partner erstellen nach einer Vor-Ort-Beratung ein detailliertes Angebot.